Arbeit und Spiel

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Kannst du dir vorstellen, dass dein Alltag mit Kindern leichter werden könnte, wenn du einfach nur damit beginnst Glaubenssätze zu hinterfragen?

Spiel ist selbstverständlich, nebensächlich und leicht. Arbeit ist notwendig ernsthaft und schwer.

Spiel hat etwas mit Spass zu tun. Lernen hat etwas mit Arbeit zu tun.

 

Zu Hause ist der Ort, an dem Kinder spielen, Schule ist der Ort, an dem Kinder lernen.

 

Eltern werden nicht anerkannt für das phantastische Lernen, dass sie in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder begleiten. Lehrer werden der freudvollen, spielerischen Seite des Lernens beraubt. 

...dies sind nur einige oftmals  nicht hinterfragte Denkgewohnheiten, die unserem Bild von lebenslangem, freudvollem Lernen zu Grunde liegen. Wie und wo müssen wir Erwachsenen wohl umlernen, um mehr Freude und weniger Stress in Haus, Kindergarten und Schule zu ermöglichen?

Umlernprozesse für mehr Zufriedenheit und weniger Stress zu katalysieren, ist meine Einladung an dich.

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Wie Erklärungen das Lernen verhindern

IMG_1081Wie Erklärungen das Lernen verhindern

Im Umgang mit Kindern findest du überall Erklärungen. Kinderbücher transportieren die angeblich wichtigen Themen „pädagogisch wertvoll“. Kauf-Spiele sind fertig ausgeklügelt, lassen oftmals wenig Erfahrungsspielraum. In den Bildungseinrichtungen wird den Kindern fast das ganze Leben e r k l ä r t.

Hier werden sie kopfmäßig informiert, wie Regen funktioniert, dass man davon nass wird. Bäume versorgen uns demnach mit Sauerstoff. Kinder werden belehrt, wie man sich sozial verhält, bekommen erklärt, wie man artig und lieb sein sollte. Viele Kinder kooperieren, das Ergebnis, das sie ihre eigenen Bedürfnisse unterdrücken.

Leider funktioniert es überhaupt nicht. Schau dich mal in deiner unmittelbaren Umgebung, sowie in Schulen und Kindergärten um. Mehr Aggression denn je, mehr Stress, mehr Gewalt, mehr Hilflosigkeit, mehr Druck…..In unserem Bild von Erziehung und Bildung, verwechseln wir Erklärungen liefern, mit LERNEN. Je kleiner die Kinder sind, um so wichtiger ist es, dass sie selbst herausfinden, wie die Dinge funktionieren. Es ist wichtig, dass sie an Hand ihrer eigenen Fragestellungen forschen können und den Dingen selbst auf den Grund gehen können, ohne, dass Erwachsene ihnen die Zusammenhänge erklären. Es ist wichtig, dass sie dabei in die Tiefe ihrer Forschung gehen können. Sie müssen schütten dürfen, verschütten dürfen, schneiden, matschen, sich anziehen, was ihnen gefällt, Fehler machen dürfen, kochen dürfen, Staub saugen, bohren, im Regen spazieren gehen dürfen, nass werden dürfen, in die Hose machen dürfen, zuviel Sonnencreme verbrauchen dürfen, auf dem Boden liegen dürfen, in Ruhe träumen dürfen….

Damit bedeutet LERNEN, etwas selbst entdecken zu dürfen, den Fragestellungen, die ich habe, die von mir persönlich entwickelte Bedeutung geben dürfen. Durch diese Art Lernen bekommt die Welt eine Bedeutung, die unmittelbar mit meinen sinnlichen Erfahrungen in Verbindung steht. Damit hat die Welt um mich herum einen Zusammenhang, den ich selbst gebildet habe. Ich kann dann auch eine Beziehung oder Liebesbeziehung mit meiner Umwelt eingehen.

Das ist die Art, wie Kinder eigentlich Intelligenz entwickeln. So können Menschen lernen, sich entfalten und damit ein Leben lang Schüler sein. Lebenslanges Lernen wird dadurch erst möglich.

Durch das unaufhörliche Erklärungen liefern, mit denen wir auch in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen immer früher beginnen, machen wir die Kinder zu Plagiaten, wo wir alles tun sollten, um diesen kleinen, rebellischen Geist am Forschen zu halten.

Ganz neben bei bemerkt, ist es ein wesentlicher Faktor für ihre geistige und körperliche Gesundheit, selbstwirksam zusein und nicht ein Leben aus zweiter Hand zu führen, anderer Menschen Erklärungen zu übernehmen und damit formbar und manipulierbar zu sein.

Unbequem, aber wahr für mich.

Ich freue mich auf deine Erfahrung zu diesem Thema, gleich hier unten auf der Seite?

 

 

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Problemkinder

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Du fragst dich vielleicht, warum ich immer wieder mit dem Thema Lernen im Zusammenhang mit Kindern daher komme ? Wo doch die Herausforderungen, die Eltern mit ihren Kindern haben vordergründlich ganz anderer Natur sind?

Ganz einfach!

Weil ich einen umfassenden Blick auf das Thema Lernen habe, weil ich weiß, dass viele Kinder unglücklich sind, weil sie nicht ihrem innern, natürlichen Drang folgen können oder dürfen. Weil ich weiß, dass viele Alltagsproblem im Zusammenleben mit Kindern entstehen, weil sie zu Problemkindern gemacht werden und nicht in ihren EigenArten gesehen und wert geschätzt werden. Weil in unserer Gesellschaft nicht gesehen wird, dass Kinder ein Innenleben haben. (Erwachsene natürlich auch) Weil sich vieles darum dreht Ergebnisse produzieren zu müssen, nicht einfach nur mal SEIN zu dürfen. Und da kannst du erkennen, wie sich so eine Spirale aufbaut, die ganze Familien, Eltern und Pädagogen an ihre Grenzen bringt. Lernen beinhaltet für mich, Kindern von Anfang an die Möglichkeit zu geben, Meister oder Meisterin im eigenen Leben zu werden. Das zu erlernen halte ich für ein Grundbedürfnis. Damit bekommt Lernen, Lernen, Lernen eine ganz andere Bedeutung, denn die Art, in der sie sich in jedem Kind ausdrückt, ist so wichtig wie Atmen. Sehen wir das nicht ein, gibt es oftmals eine Menge Probleme. Diese Themen möchte ich gerne weiter mit dir untersuchen und erste Schritte aus dem Hamsterrad treten. Dazu lade ich dich ein hier unten auf der Seite deine Ideen auf zuschreiben und natürlich auch zum Seminar, das dir hilft die Probleme im Alltag auf andere Weise zu betrachten.

https://wundersameslernen.de/termine/

Gerne höre oder lese ich von dir.

 

„All crimes, all hatreds, all wars can be reduced to unhappiness“ A.S. Neill (founder of summerhill school)

 

 


Aufmerksamkeit schenken

FotoHeute will ich deine Aufmerksamkeit wieder darauf lenken, dass Lernen mit Kindern an ganz anderen Stellen stattfindet , als du glaubst. Wie ich immer wieder betone, findet Lernen hauptsächlich zwischen den Zeilen statt.

Bei so vielen Gelegenheiten im Alltag bekommen meine Kinder nicht die volle Aufmerksamkeit von mir. So oft sind sie mit mir in einem Raum, aber ich telefoniere mit jemandem, beim Waldspaziergang bin ich voll und ganz mit der Planung eines Termins beschäftigt. Ein Geschwisterkind kommt daher und will plötzlich meine Meinung zum Thema, ob die Hose gut sitzt. Ich bin müde und will lieber Fernsehen, ich bin in Eile, muss zum Termin. Es ist die Art und Weise, wie ich mich auf die Kinder beziehe, mit der sie lernen, sich mit Menschen liebevoll zu verbinden. Daraus ergibt sich ein Riesenanspruch, der sich nicht immer erfüllen lässt, aber es ist sehr wertvoll darüber zu wissen. Die Kinder nehmen  immer die Qualität des Bezogen seins und die Aufmerksamkeit auf sie wahr. Sie nehmen es immer wahr, mit welcher Qualität und Authentizität wir mit ihnen sind. Auch dadurch lernen sie sich zu konzentrieren und fokussieren oder eben nicht.Wenn die Kinder zu wenig deiner ganzen Aufmerksamkeit haben, kann es sein, dass sie durch ihre Taten, Forderungen, Krankheit, Lautstärke, Weinerlichkeit, etc. Beachtung einfordern. Ein sehr stressendes Hamsterrad entsteht in deiner Familie. Sind sie durch kleine Aufmerksamkeits -Inseln über den Tag „satt“, so sind sie von klein auf auch in der Lage immer mal wieder auf deine volle Präsenz zu verzichten, wenn du es ihnen mitteilst und darüber kommunizierst.

Hättest du gedacht, dass dein Kind auch von dir lernt, sich auf die Welt zu beziehen? In Beziehung zu sein. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Lernen zwischen den Zeilen stattfindet. Hier unten auf der Seite bin ich an deiner Erfahrung dazu interessiert.

 

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Menschenbildung

546906_447248381991279_794141914_nMENSCHENBILDUNG - EIN BLICK ZWISCHEN DIE ZEILEN

Der Geschmack von Luft - der Duft von Liebe - das Geräusch von Apfel - das Gewicht von Angst - das Sehen von Unsichtbarem Die Art und Weise, wie kleine Kinder lernen entspricht viel mehr dem Weben eines bunten Teppichs, als dem linearen „Abarbeiten“ dessen, was Erwachsene für einen gelungenen Lernprozess halten.

Der Antrieb des Kindes oder der innere Drang Erfahrungen zu machen, ist eine der bedeutsamsten Grundlagen zur Entfaltung von menschlichem Potential. Es gilt unter allen Umständen diesen inneren Antrieb in den Kindern (und Erwachsenen) anzuerkennen, zu beobachten und zu ermöglichen. Es ist die Grundlage einer Pädagogik, die vom Kinde ausgeht, deren Wurzeln wir bei vielen Klassikern der Pädagogik finden.

In unserer Unwissenheit erlauben wir den Kindern nicht, sich mit allen Sinnen, auf unterschiedlichste Arten mit der Welt auseinander zusetzen, parallel dazu jagen wir sie in Erfahrungen hinein, die ihrem Entwicklungsstand gar nicht angemessen sind.

Entweder blockieren wir ihren Antrieb das Unbekannte zu erforschen oder wir setzen sie in Betreuungs- und Lerneinrichtungen Eindrücken aus, die die ihrem ureigenen Lernprozess zuwider laufen.

Ein Weg aus diesem Stress für die Kinder, der sich in Krankheit, Stress, Aggression, Rückzug, Protest, Emotional sein und Widerstand zeigt ist für mich das Aufzeigen, dass Lernen und Wachstum des Menschen viel umfassender ist, als wir meinen. Damit Kinder gesund wachen können und sich entfalten dürfen, benötigen sie viel mehr Freiraum, Spiel, Beziehung, als lineare Lernstrukturen, die den menschlichen Geist und menschliches Potential einschränken können. Die Menschenbildung muss um den "Raum zwischen den Zeilen" erweitert werden.

Wie das geht? Vieles davon ist eigentlich bekannt, wird aber geflissentlich ignoriert, vieles müssen wir völlig neu entwickeln. Bist du daran interessiert diesen Prozess mit zu gestalten? Ich freue mich auf deine Kommentare und Unterstützung, gerne hier auf dieser Seite, siehe unten.

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Was Lernen mit Spätzle kochen zu tun hat

IMG_3896Wir hatten jetzt 5 Tage hintereinander Spätzle zu essen. Uff!  Hier ein kurzer Bericht darüber, was das mit Lernen zu tun hat und die Frage an dich, wo du diese Wiederholungen bei deinen großen und kleinen Kindern, vielleicht auch bei dir, wieder entdecken kannst?

Mein Sohn hat mit jemanden Suppe gekocht und hat dabei gelernt Spätzle zu zubereiten. Du brauchst dazu ein Ei, Mehl, Wasser und etwas Gewürze deiner Wahl. Dieses Erleben des Suppe kochens muss ihm sehr gut getan haben und Spass gemacht haben. Das ist schon mal die erste, wichtige Information.

Am nächsten Tag, wollte er mit mir wieder Spätzle zu bereiten. Hier nun stand sowieso eine gemeinsame Mahlzeit an, wieso also nicht? Mit großem Enthusiasmus sucht er die Zutaten zusammen und beginnt seinen Schöpfungsprozess. Alles muss genau so gemacht werden, wie am Tag zuvor. Ich darf nicht stören, nichts verändern, nichts vorschlagen. Es ist ein Wiedererleben des Spätzle kochen vom Vortag. Die erste „eigene“ Suppe…lecker!

Am darauf folgenden Tag geht er heimlich in die Küche. Ich darf nicht kommen. Er will mich mit einer Suppe, natürlich mit Spätzle, überraschen. ich spiele mit, bin in der Nähe. Tag 3 mit Spätzle. Ganz alleine gemacht.

Tag 4 hat wieder das alleine machen zur Grundlage. Er arbeitet in der Küche, bereitet eine Suppe, aber nun kommt eine interessante Wendung hinzu. Die Art und Weise der Spätzle wird variiert, sie werden anders gewürzt, sie werden größer gemacht, nennen sich jetzt Klöse und werden auch noch mit Reibe Käse verfeinert. Als das Werk vollbracht ist, will er nichts mehr davon essen, er ist satt.

Du ahnst es vielleicht: Für Tag 5 koche ich eine andere Art Suppe, lege die großen Spätzle hinein, lass alles ziehen und , voila, Tag 5 mit Spätzle.

Lernen durchläuft immer diese Phasen, die du vielleicht in deinem eigenen Leben nach verfolgen kannst:

da muss ein Interesse, eine Fragestellung und ein gutes Gefühl sein

es muss die Möglichkeit da sein, es genau nach dem eigenen Empfinden zu wiederholen

da muss selbst initiierte Wiederholung sein, sich sicher machen, in dem, wie es geht

dann fängt es an Variationen zu geben, man macht etwas Eigenes daraus

dann wird das Thema vielleicht uninteressant, vielleicht geht es  auch weiter

die nächste Lernschleife öffnet sich

Damit Kinder und auch Erwachsene innerlich wachsen/lernen können, brauchen sie die Gelegenheit, diese Lernspiralen zu vollziehen und das möglichst ungestört. So erlangt man Erfahrung und Wissen. Leider stören wir die Kinder zu oft in diesem Lernprozessen, weil wir der vom Kind initiierten Tat keine Bedeutung beimessen, uns gestört fühlen, keine Zeit haben, keine Lust…

Nicht nur 2 + 2 = 4 ist Lernen, sondern gerade diese kleinen, meist unbeachteten Taten, sind der Lebenssaft für das kindliche Lernen. Es ist gut, wenn du ihnen so oft wie möglich Raum gibst.

Wo kannst du bei deinem Kind eine solche Lernspirale erkennen, die damit endet, dass das Kind das gelernte variiert?

Ich freue mich sehr auf deine Geschichten hier unten auf der Internetseite

 

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Vater streng - Mutter lasch oder umgekehrt ?

 

MoruliImmer wieder gibt es in den Familiensituationen diese Auseinandersetzungen darüber, wer in der Familie zu streng oder zu lasch ist in der Erziehung. Es gibt unterschiedliche Vorstellungen über Esskultur bei Tisch, über Pünktlichkeit, Kleidungsfragen, Ordnung…. Was wäre, wenn diese Diskussionen um richtig und falsch ein Ende haben dürften? Was wäre, wenn eine Art Standortbestimmung hilfreich und ausgleichend wäre? Was wäre, wenn wir diese Anstrengung in der Erziehung ein Stück weit loslassen könnten und damit beginnen könnten in Beziehung zu sein? Was wäre, wenn es darum ginge aufzuwachen und freundlich einen Schritt zur Seite zu treten? Welcher immer wieder kehrende Stressfaktor ruft dich zum Aufwachen und zur Seite treten?

Gerne lese ich einen Kommentar dazu von dir auf der Internetseite.

 

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Selbstwirksamkeit und Widerstand

SONY DSCKennst du das? Du bist etwas in Zeitnot, dein Kind soll seine Jacke anziehen, damit ihr schneller zu deinem Ziel kommt. Dein Kind will nicht so wie du, es will seine Jacke selbst anziehen. Du hast keine Zeit und forcierst das Ganze. Du bekommst mit versteiften Ärmchen zu tun, mit Widerwillen, mit Gegenwehr, es gibt Tränen, jetzt gibt es erst richtig Stress. Alles dauert noch länger. Du kommst zu spät. Ein kleines Beispiel aus dem Alltag, dass dir etwas über den Zusammenhang von Selbstwirksamkeit und Widerstand klar machen soll.

Damit dein Kind sich glücklich entwickeln kann und im Alltag nicht all zu oft mit Widerstand arbeiten muss, ist es wichtig, dass es möglichst oft erlebt, dass es etwas bewirken kann, dass es etwas selbst bestimmt tun kann, dass es gestalten kann, dass es mit seiner Meinung gehört wird, dass es Einfluss auf Dinge und Menschen nehmen kann. Kann es nicht oft selbstwirksam handeln, so muss es mit Widerstand arbeiten, um deutlich seinem Grundbedürfnis wirksam in der Welt zu sein, Nachdruck zu verleihen.

Dein Kind wird noch langsamer, wird noch lauter, verweigert die Nahrung, ißt nur noch bestimmte Dinge,  will nicht schlafen, will dieses und jenes nicht, will etwas Bestimmtes genau so und nicht anders, schreit, schlägt, pinkelt in die Hose, pinkelt ins Bett….es leistet Widerstand. Das ist zunächst eine gesunde Art dich darauf aufmerksam zu machen, dass es in bestimmten Feldern eine andere Haltung von dir benötigt.

Hat es auch hier keine Chance, so bildet sich in deiner Familie unter Umständen eine sehr anstrengende und einschränkende Verhaltenspingpongmaschine, die nicht so leicht zu stoppen ist.

Das Ergebnis beim Kind ist erlernte Hilflosigkeit und bei den Erwachsenen Hilflosigkeit diese Situation in ein entspanntes Miteinander zu verwandeln.

Kennst du diese Situationen auch? Ich freue mich, wenn du mir hier  auf der Seite etwas dazu  schreiben kannst.

Als Anregung ein kleines Gedicht, dass mir im letzen Jahr in die Hände gekommen ist und in meinen Augen sehr passend ist. Wie gefällt es dir?

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Jedes Kind ein individuelles Wunderwerk

PTDC0093 (2)Jedes Kind ein individuelles Wunderwerk

2014 , ich komme - volle Kraft voraus

 

Ich danke euch allen für dieses aufregende Jahr 2013. Was für eine Herausforderung. All die Gespräche, Begegnungen und Inspirationen und immer wieder die Ermutigung von euch weiter zu machen und Menschen zu unterstützen, ihre Perspektiven zu verändern bezüglich des menschlichen, individuellen Lernens. In so vielen Gesprächen finde ich die Unterstützung, dass meine Anregungen und Inspirationen am Puls der Zeit liegen.

Als ich vor rund 21 Jahren das Wunderwerk meiner ersten Tochter im Arm hielt, war ich immer wieder damit konfrontiert, das der Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern ganz anders gelehrt wurde, als ich ihn selbst intuitiv erfasste und gerne umsetzen wollte. Es gab ein ganz Großes „das macht man aber nicht so…“

Das bezog sich auf fast alle Lebensbereiche: Das Wachen und Schlafen, das Essen, An- und Ausziehen, Spielen…

Ich bin heute sehr dankbar, das ich in irgendeiner Form das Rückgrat gebildet habe um, diese Vorstellungen mit viel Gegenwind durchzusetzen. so hat sie in unserem Bett geschlafen, wurde individuell gestillt, verbrachte schon nach wenigen Wochen Zeit auf dem Fussboden spielend, wurde getragen und ihr Schreien beantwortet. Oftmals hätte ich mir Unterstützung gewünscht und das Gefühl, dass ich mit diesen „verrückten“ Ansichten nicht alleine bin. Heute sehe ich meine Aufgabe darin für dich in dieser Form da zu sein, dich darin zu unterstützen, deiner Intuition nach zu gehen, dir Kraft zu geben, verkrustete Vorstellungen zu hinterfragen. Meine Aufgabe ist es Erwachsenen Inspiration zu geben im Umgang mit Kindern so manches zu hinterfragen und Kindern die Chance zu geben in ihrer Individualität gesehen zu werden und ihnen ihren ureigenen Weg zu ermöglichen.

Dafür sind tolle Projekte in Planung, über die du demnächst mehr hier auf der Seite lesen kannst.

Innere und äußere Entdeckungsräume baue ich mit meinen Angeboten auf. Hier nur ein kleiner Auszug :

Für Kinder wird es eine Erlebnisgruppe geben, Startpunkt ist die Mühle und dann haben 5-10 jährige Jungen und Mädchen einmal wöchentlich die Gelegenheit 3 Stunden in freier Natur ihre ganz persönlichen Abenteuer zu erleben, Spass zu haben, ungeplante Zeit zu haben, um den eigenen, inneren Ideen zu folgen. Die beste Schülerhilfe, die ich mir vorstellen kann.

Im Juni wird es für die Kids ein ganzes Wochenende geben. Auch dazu demnächst mehr unter : www.wundersameslernen.de/termine

 

Ich freue mich auf dich und deinen Energien für den Aufbau dieser Plattform im wundersamen Lernen. Danke!

 

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ALPHABET-der Film-ein Nachklang

DSC_0606ALPHABET Der Film, ein Nachklang

Da ist der Film, der uns aufzeigt, dass wir Schule in der uns bekannten Form nicht benötigen, um unseren menschlichen Geist heran zu bilden.

Ja, der uns sogar aufzeigt, das Schule, wenn man den Langzeitstudien glauben darf, unsere Kapazitäten in der Heraus-Formung des menschlichen Geistes sogar konsequent erschlägt. Er liefert glaubhafte Beweise dafür, das ganz grundsätzlich die Art und Weise, wie wir meinen den Menschen bilden zu müssen, eine Sackgasse bildet.Sir Ken Robinson vergleicht die vom Menschen gemachten Naturkatastrophen direkt mit den menschlichen Tragödien, die wir durch unsere Art Bildung hervorbringen und die auf Sicht gesehen Naturkatastrophen perpetuieren. Der Strohhalm, den wir nach dem Betrachten des Films greifen wollen, um die Zustände zu ändern ist viel zu kurz, wenn wir dabei folgende Dinge diskutieren, was für mich im folgenden das kleine alphabet/abc bedeutet:

-wir brauchen mehr Lehrer

-wir brauchen verständnisvollere Eltern

-wir brauchen besser ausgebildete Lehrer

-wir brauchen eine bessere Politik

-wir brauchen….

Den großen Knall, den wir laut Thomas Sattelberger (ehemaliger Personalvorstand der Telekom) benötigen, um eine umfassende Veränderung im Menschen Bildungssystem herbei zu führen, brauchen wir in meinen Augen nicht mehr künstlich hervor zu bringen,  wir haben ihn bereits gemacht, wir haben nur den Knall noch nicht gehört:

-Die Situationen an Schulen

-Gewalt

-zunehmende Erschöpfungszustände unter Erwachsenen und Kindern

-sinkende Kompatibilität zwischen Bildung und Beruf/Berufung

-turbulente Familien-und Beziehungsstrukturen

-Verknüpfung von Bildung mit rein wirtschaftlichen Interessen

-globale Herausforderungen

_…

Von unseren Kindern wird eine unglaubliche Flexibilität und Kreativität benötigt, um diese wachsenden Turbulenzen und Herausforderungen schultern zu können, die auf uns zu kommen. Was hier gefragt ist, ist das grosse ALPHABET/ ABC. Wir benötigen einen Bewusstseinswandel in den Körpern und Köpfen vieler Menschen und das möglichst zeitnah. Wer ist noch näher dran am großen ALPHABET, wer ist noch am kreativsten, wer kann wohl am besten Qualitäten einbringen, die helfen könnten, uns aus unseren Denkstrukturen zu heben?

Na?

DIE KINDER.

Ich bin dafür Menschenbildung so neu wie möglich zu erfinden, die Scheuklappen ab zulegen, mit den Kindern und deren möglichst unverstelltem Blick zu wachsen. Strömungen dazu kann man überall wahrnehmen, das ist schön. Eine grosse Herausforderung, wie ich meine, aber eine mögliche Umkehr aus der Sackgasse.

 

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http://www.youtube.com/watch?v=3kfYHarExbw