Du weißt doch, dass wir Menschen in gewisser Weise Herdentieren sind? Wenn wir nicht wachsam und bewusst sind, dann tendieren wir dazu hinterher zu laufen, den anderen.

Wer sind die anderen?

Die anderen sind die, die vor wenigen hundert Jahren an einer Wegabzweigung plausibel, aber trotzdem willkürlich einen bestimmten Weg genommen haben.

Über viele Jahre wurde dieser Weg ausgetreten und breit gelaufen. Bei schlechten Wetter gab es Matsch und Unwägbarkeiten. Der Weg wurde ausgebessert und optimiert. Man hat sich dann gedacht, dass es sinnvoll wäre diese Strasse zu pflastern, damit die jungen Menschen besser da entlang gehen können. Man hat den Weg durch die künstliche Aufbereitung des Untergrundes ‚leichter’ begehbar gemacht.
Links und rechts dieses Weges haben sich über diese Zeitspanne ganz bestimmte Dinge etabliert. Inzwischen gibt es Rasthäuser, Ärzte, Lerntherapeuten, Versammlungsräume, Fabriken, Übernachtungsmöglichkeiten, Werbefachleute, die Schülerhilfe, ein Kultusministerium und Fachleute aller Art. Ein richtiger Markt ist entstanden.

Eine ganz eigene Infrastruktur hat sich entlang dieses Weges etabliert. Jeder glaubt, dass es völlig normal sei bezüglich Lernen und Bildung, diesen Weg zu gehen.
Noch immer wird dieser Weg optimiert. Man versucht die Menschenhorden, die diesen Weg entlang laufen zu organisieren, zu schulen und durch dafür geeignete Vorrichtungen zu leiten. Die natürliche Unordnung sucht man durch Kontrolle und Macht in berechenbare Strukturen zu wandeln.
Auf beiden Seiten dieses Weges hat sich eine Struktur gebildet, die man nicht mehr missen möchte. Man hat sich so sehr daran gewöhnt.

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Glücklich sind diese Menschen nicht, die da auf dem Weg sind, aber sie werden getrieben und auf dem Weg gehalten. Man will nicht, dass sie einen andere Richtung einschlagen, sie mögen dem vorgegebenen Leitsystem folgen.

Was wäre, wenn es einfach der falsche Weg war? Was wäre, wenn es viel SINNvoller wäre, den wenigen zu folgen, die seinerzeit, ganz dahinten an der Weggabelung, den anderen Weg genommen haben?

Was wäre, wenn es sinnvoll wäre, ein Stück zurück zugehen, an die Weggabelung?
Was wäre, wenn es sinnvoll wäre, diesen aufgetretenen Weg zu verlassen und sich mit einem Buschmesser in der Hand, rechts und links des Weges in die Natur zu schlagen und die anderen zu finden? Diejenigen, die damals nicht blind der großen Masse hinterher gelaufen sind?

Was würdest du da finden?
Vielleicht würdest du glückliche und zufriedene Menschen finden?

  • Du würdest Menschen finden, die zu der jeweiligen Zeit mit ihren Herausforderungen neue Wege entwickeln, die kreativ sein dürfen und sind, die sich einbringen, die Mitgefühl zeigen.
  • Du würdest auch Menschen finden, die den Kindern mit ihrer ureigenen Entwicklung vertrauen.
  • Du würdest Menschen finden, die nicht so stark durch Angst manipulierbar sind.
  • Du würdest Menschen finden, die damals an dieser Weggabelung den zweiten Weg genommen haben. Den Weg, der sie auf die Fährte setzte, die dem Menschen innewohnende, natürliche Intelligenz zu entfalten.

Du würdest Menschen finden, die mit ihrer inneren Welt verbunden sind, die ihren Verstand benutzen, aber nicht von ihm beherrscht werden.

 

Jetzt jetzt frage ich dich: Wo genau bist du unterwegs und wohin willst du?

Hier findest du mein Angebot und Information zur  Orientierung und Wegbegleitung.

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2 Responses to Was wäre, wenn es einfach der falsche Weg war?

  1. Anett sagt:

    Es steht kein Gesetz über dem Mensch Sein.
    Der Druck in unserem System steigt gerade enorm, aber keiner der Erwachsenen möchte eine Veränderung die wehtut, deshalb liegt hier eine einmalige Chance, einen wirklichen Paradigmenwechsel, ein gesellschaftlichen Wandel einzuleiten. Vom Kind aus! Ja zum Lernen, kann nur ja zum Leben bedeuten und dieses natürliche Recht lassen wir uns von niemandem mehr nehmen. Es liegt also in ihrer momentanen Situation eine riesige Chance zu erkennen, das wir niemanden brauchen der uns das LEBEN erlaubt oder genehmigt oder reglementiert, solange wir nur eine Regel beherzigen.
    Ein Mensch kann so lange tun und lassen was er möchte, solange er niemanden nachweislich einen wirklichen Schaden zufügt.
    http://www.freiefamiliedresden.wordpress.com
    PS. Habe mir gestern gerade Momo von Michael Ende angeschaut
    Wir sehen unser System in diesem Film und deren AufLÖSUNG!
    Liebe Grüße aus Dresden Anett

    • Uta Uta sagt:

      Liebe Anett, vielen Dank für deine Sicht auf die Dinge und auch für den Filmtip. Bei Gelegenheit werde ich mir den nochmal unter dem Aspekt anschauen. Euch alles Gute auf dem Weg. Uta

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